Eines der frühesten surrealistischen Bilder ist „Le Jockey perdu“ von 1926 („Der verlorene Jockey“). In den Jahren 1927 und 1928 lebte Magritte mit seiner Frau Georgette, die er 1922 geheiratet hatte, bei Paris und hatte Kontakt zu André Breton und den französischen Surrealisten. Durch die Anregungen in Frankreich scheint Magritte nicht nur sein Selbstbewusstsein als Maler gefunden zu haben. Er hat unmittelbar vor, während und nach dem Parisaufenthalt, der bis zu seinem Tod in Uccle bei Brüssel 1967 sein einziger längerer Auslandsaufenthalt bleiben sollte, die verschiedensten Bildmöglichkeiten erprobt, von denen einige bis an sein Lebensende variiert wurden.  

Le Jockey perdu
Collage, Gouache, Aquarell und Bleistift auf Papier, 38,7 x 55,4 cm
Privatbesitz
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