CLAUDE MONET ... bis zum digitalen Impressionismus

Claude Monet, der bekannteste, "typischste" und zugleich eigenwilligste Vertreter des französischen Impressionismus, steht mit über vierzig Meisterwerken im Mittelpunkt einer umfassenden Ausstellung in der Fondation Beyeler.

Die Ausstellung widmet sich insbesondere dem Spätwerk Monets und seinen Auswirkungen auf die Malerei der Nachkriegsmoderne. Die Präsentation Monets im Umfeld "seelenverwandter" Künstler, die vorwiegend in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts arbeiteten - wie Mark Rothko, Sam Francis und Gerhard Richter, versucht dem grossen Thema der "Modernität" Monets auf die Spur zu kommen.

Im grossen Saal des Erweiterungsbaus der Fondation Beyeler werden sich im Sinne der "Grandes Décorations" zwei Hauptwerke des Künstlers, das Zürcher und das Basler Seerosen-Panorama begegnen. Zudem sind Ensembles und bedeutende Einzelwerke aus internationalen Museen und Privatsammlungen zu sehen, die noch nie oder seit Jahrzehnten nicht mehr ausgestellt waren.

Ein spezieller Ausstellungsteil zeigt die malerischen Errungenschaften des Impressionismus im Medium der aktuellen Video- und Computerkunst und wagt damit den Schritt ins 21. Jahrhundert.


In der Ausstellung vertretene Künstler:

Claude Monet und die Abstraktion: Jean Bazaine - Pierre Bonnard - Alexander Calder - Jean Dubuffet - Sam Francis - Gotthard Graubner - Jasper Johns - Wassily Kandinsky - Ellsworth Kelly - Anselm Kiefer - Yves Klein - Willem de Kooning - Roy Lichtenstein - Morris Louis - Joseph Marioni - André Masson - Joan Mitchell - Ernst Wilhelm Nay - Barnett Newman - Jackson Pollock - Gerhard Richter - Jean-Paul Riopelle - Mark Rothko - Nicolas de Staël - Clyfford Still - Antoni Tàpies - Mark Tobey - Cy Twombly - Andy Warhol - Wols

Digitaler Impressionismus: Sabina Baumann - Jeremy Blake - Angela Bulloch - Shigeko Kubota - Norbert Meissner - Nam June Paik - Pipilotti Rist - Robert Ryman - Adrian Schiess - Keith Sonnier - Annelies Štrba - Diana Thater - Woody Vasulka

Installation im Monet-Saal: Olafur Eliasson